RegLeo in der Dorotheenhütte

Am Mittwoch dem 3. August2016 besuchte RegLeo die letzte Glasbläserhütte im Schwarzwald.

Wir fuhren mit der DB von Stuttgart nach Eutingen im Gäu ... ... und von dort über Freudenstadt nach Wolfach im Kinzigtal. Nach einem kurzen Fußweg kamen wir an der Dorotheenhütte an.
Vor der Besichtigung der Glasbläserei mussten wir uns erst einmal stärken. Danach ging die Führung los. Zunächst wurde uns gezeigt, ...
... wie die Profis Gläser mundgeblasen herstellen.   Im Wannenofen wird die Glasmasse auf 1300°C erhitzt ...
... und dann mit solchen Holzformen bearbeitet. Dann ging es weiter zur "Do it yourself" Plattform. Gerhard wurde die Ehre zu teil, ...
... für unsere Gruppe eine Glasvase herzustellen. Die vorbereitenden Schritte machte der Fachmann. Dann musste Gerhard aus dem Glasklumpen am Ende des Blasrohres ...
... eine Rohform der Vase zu blasen. Nach einem erneuten Erhitzen der zähflüssigen Masse ... ... wurden die abschließenden Arbeiten durchgeführt ...
und dann die fertige noch heiße Vase vom Blasrohr getrennt. Die Gruppe schaute genau zu, ob Gerhard es wohl schafft. Im weiteren Verlauf des Führung wurde uns der Beruf des Glasbläsers vorgestellt.
Der Glasbläser verwendet nicht ein Blasrohr mit einem Klumpen Glasmasse am Ende, sondern eingefärbte Rohrrohlinge, die er nur teilweise erhitzt und direkt in das Glas bläst. Auch das Schleifen von Halbfertigprodukten ... ... sowie das Abtrennen von Gläsern ...
... vom Blasrest wurde gezeigt. An diesem Arbeitsplatz werden fertige Gläser bemalt. Im Durchgang zum Verkaufsraum erheiterte uns ein Zerrspiegel.
Im Verkaufsraum wurden dann ... ... die Kunstwerke aus Glas präsentiert. Wenn man den Aufwand der Produktion gesehen hat ...

... kann man die Preise der Exponate nachvollziehen.

Eine Exkursion ins Kinzigtal muss natürlich ... ... mit einem Haxenessen ...

... in Alpirsbach enden.

Jürgen wusste wohl nicht, welches Paar Schuhe ihm besser stehen. Deshalb hatte er zum heutigen Ausflug von jedem Paar einen an.

Die Rückfahrt gestaltete sich dank einiger Weinflaschen recht fröhlich und so kamen wir gegen 22:00 Uhr wieder im Raum Leonberg an.

Wir danken Klaus für die Organisation des Ausflugs und Herbert für die Bereitstellung der Bilder.