Architekturdenkmal Weissenhofsiedlung

Am Donnerstag dem 14. April 2016 besuchte RegLeo die Weissenhofsiedlung in Stuttgart.

Wir trafen uns um 14:00 Uhr vor dem Weissenhofmuseum. Unsere Museumsführerin erläuterte zunächst an Hand eines Modells die grundsätzlichen Eigenheiten der 1927 vom Deutschen Werkbund initiierten Ausstellung "Die Wohnung". Im Museum, das von von dem Architekten Le Corbusier gebaut worden war, war das Mobiliar ...
... gemessen am Wohnstandard 1928 zukunftsweisend bis ausgefallen. Ein Bad in der Wohnung besaßen damals nur die reichsten Stuttgarter. Es war sogar Platz für ein kleines Herrenzimmer.
Das schönste "Zimmer" des Hauses war die Dachterrasse mit ... ... einer herrlichen Aussicht über Stuttgart. Nachdem wir in die Geschichte der Architektursiedlung eingeweiht waren, konnten wir bei ...
einem Rundgang die übrigen bewohnten Häuser von außen besichtigen. Es gab Flachdach Reihenhäuser, deren ... ... Grundrisse gar nicht so weit entfernt von unseren heutigen Häusern sind.
Jedoch die energetische Grundbilanz muss noch sehr verbessert werden. Direkt neben der Siedlung befindet sich eine noble Seniorenresidenz. Hier sieht man die Fläche der Siedlung im Jahre 1921 und was davon nach dem Krieg übrig geblieben war.
Diese Ansichtskarte zeigt den Weissenhof im Jahre 1910. Zwischendurch blieben wir immer wieder einmal stehen, um uns ein weiteres Gebäude erklären zu lassen . .. ... oder auch die Aussicht zu genießen.
Nach der Führung konnten diejenigen, die noch nicht genug hatten, das Museum auf eigene Faust durchstreifen, ... ... während sich die anderen bei einem Kaffee ... ... die erlangten Eindrücke verdauen konnten.
Dann ging es weiter zum Chinesischen Garten. Er ist Eigentum des Verschönerungsvereins Stuttgart e. V.. Unser Hans hatte sich hervorragend ...
... auf diese Führung vorbereitet und ... ... erklärte uns die Bedeutung der Architektur des Gartens, sowie die einzelnen ... ... Inschriften auf den Häusern und Steinen.
Zwischendurch gönnten wir uns einen Blick auf die Stuttgarter Betonwüste. Doch der Anblick des Chinesischen Gartens ist ... ... doch schöner. Dann wurde es Zeit für unseren dritten Termin an diesem Tag.
Noch ein Blick zurück durch die Lotusblüte - dem Eingang - auf die naturgeformten Taihu-Steine aus dem Taihu-See, dann geht es zur Bushaltestelle und wir fahren zum Schloßplatz. Hinter dem Brunnen am Schloßplatz liegt schon unser nächstes Ziel .

Wir werden in Karls Brauhaus zum Abendessen erwartet.

Wir danken Hans für die Organisation dieses Ausflugs und Karl-Heinz und Herbert für die Bereitstellung der Bilder.