RegLeo besucht die Firma Südzucker

Am Donnerstag dem 15. Oktober besuchten wir die Zuckerfabrik der Firma Südzucker in Offenau bei Friedrichshall.

Nach der Anreise mit S-Bahn, Regionalexpress und Bus gingen wir in Offenau zum Mittagessen. Wegen Verspätung des Zuges mussten wir mit dem Bus von Friedrichshall ... ... nach Offenau fahren und hatten eine halbe Stunde weniger Zeit zum Mittagessen.
Auf dem Weg zur Zuckerfabrik hatten wir einen schönen Blick auf Bad Wimpfen. Nach einer halben Stunde Fußmarsch kam die Zuckerfabrik in Sicht. Hier der obere Teil des Extraktionsturms mit dem Schornstein des Firmenkraftwerks im Hintergrund.
Im Besucherzentrum wurden wir mit Schutzhelmen ausgestattet. An der Wand das Firmenwappen mit dem Baujahr des Kesselhauses des Kraftwerks. Anschließend gab es eine kurze Filmschau über die Geschichte der Zuckerfabrik.
Dabei sahen wir auch die aktuellen Ausmaße des Werkes. Dann ging es los zur Besichtigung der Außenanlagen. Einer der wenigen Kipplaster bei der Rübenanlieferung.
Hier werden die Rüben vorgereinigt und von beigemengten Steinen und Lehm befreit. Das Anlieferung hatte zum Zeitpunkt unseres Besuchs die Menge Rüben, die in 2 1/2 Tagen aufgearbeitet werden. Die Rüben werden vom Lager zur Wäsche und zum Schnitzelwerk mit Wasser transportiert.
Die meisten Lastwagen werden mit einem armdicken Wasserstrahl entladen. Von der Schnitzelmaschine zum Extraktionsturms werden die Rübenschnitzel per Fließband transportiert. Dies sind die einzelnen Zwischenprodukte ...
... des Rohsaftes ... ... auf dem Weg über die Saft reinigung ... ... der Eindämmung ...
... die Kläre zum Dick saft. Der Dicksaft wird dann in der Zentrifuge in Weißzucker und Sirupreste getrennt. Dies Abschlussbild zeigt uns beim inzwischen traditionellen Fischbrötchenessen am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Nachdem wir alles besichtigt hatten, wurde uns im Kantinenraum ein Vesper gereicht. Beladen mit diversen Prospekten sowie 1 kg Glückszucker (Würfelzucker in Herzform) pro Person konnten wir uns dann gegen 19:00 Uhr auf den Rückweg zum Bahnhof Offenau machen. Wir bedanken uns bei unserer Werksführerin für die durchaus lehrreiche und interessante Führung. Sie hatte die bei RegLeo übliche Nachfragerei dadurch verhindert, dass sie alle Fragen bereits im Voraus beantwortet hatte. Selbst die Leistung des Firmenkraftwerks mit 16 MW wusste sie (im Gegensatz zu der Werksführerin bei BASF).

Die Heimfahrt gestaltete sich dann wieder bahngemäß. Wir standen eine Viertel Stunde vor Abfahrt des Zuges in Offenau am Bahnhof. Als 15 Minuten nach fahrplanmäßiger Abfahrt und gefühlter steifer Briese bei 3°C weder ein Zug in Sicht war noch irgendeine Information über die vorhandenen Lautsprecher zu vernehmen war gingen wir zur Bushaltestelle in Richtung Jagsthausen. Der Rest der Heimfahrt verlief dann ohne weitere Behinderungen durch die Bahn.

Wir danken Helmut für die Vorbereitungen des Ausflugs und Gerhard für die Fahrkartenaufteilung sowie Herbert für die Bereitstellung der Bilder.