RegLeo zu Besuch bei der BASF

Am 17. September fuhren wir zur Badischen Anilin- und Sodafabrik nach Ludwigshafen.

Wie üblich fuhren ... ... wir mit VVS- und BW-Ticket. Die DB hatte nur geringfügige Verspätung ...
... sodass wir rechtzeitig in Mannheim ankamen. Dann folgte erst einmal ein gutes Mittagessen. So würde unser PC-Doc mit Haaren aussehen (erstellt bei BASF).

Da während der Führung und der Werksrundfahrt Fotografierverbot bestand, haben wir keine Bilder von uns bei BASF.

Da unsere Führung nur sehr allgemein auf technische Fragen antworten konnte, hier nochmals die Höhepunkte aus den 150 Jahren Firmengeschichte. Sie begann 1865 mit der Gründung einer Aktiengesellschaft zur Herstellung von Farbstoffen hauptsächlich für Textilien. 1869 gelingt die erste Synthese eines natürlichen Farbstoffs. Das rote Alizarin wird zum ersten weltweiten Verkaufserfolg der BASF. 1902 gelingt die großtechnische Synthese von Ammoniak (NH3), das als Ausgangsstoff für die Düngemittel Herstellung benötigt wird. Ab 1927 kommt mit Nitrophoska der erste homogene Mehrnährstoffdünger auf den Markt. Ammoniak ist aber auch Grundstoff für verschiedene Sprengstoffe, sodass während der Nazi Herrschaft der Betrieb gleichgeschaltet wird und in der IG Farben aufgeht.

Seit den 1950er Jahren ist die Herstellung von Grundstoffen für Kunststoffe ein wichtiges Aufgabenfeld der BASF. Styropor wird weiterentwickelt zu PU-Schaum und seit 1998 wird mit Neopor eine erhöhte Dämmleistung vermarktet. Inzwischen ist die Angebotspalette weiter diversifiziert und reicht von Spezialkunststoffen für die Autoindustrie über Riech- und Aromastoffe bis hin zur Vitaminherstellung.

Mit einer Busrundfahrt über das Werksgelände endete der offizielle Teil der Führung. Wir hatten dann noch ca. 1 Stunde Zeit, uns die weiteren Schauräume im Besucherzentrum anzusehen. Hier konnte man auch an einem PC eine Fotomontage mit einem Kamerabild und diversen Frisuren machen (s.o.). Wir danken der Fa. BASF für den Einblick in ihre Betätigungsfelder.

Auf der Rückfahrt wurde natürlich für einige von uns noch ein Zwischenhalt am Stuttgarter Hauptbahnhof bei Bier und Fischbrötchen eingelegt.

Wir danken Ulrich für die Organisation des Ausflugs und Herbert für die Bereitstellung der Bilder.