Ochsenhausen bei Biberach

Am Donnerstag dem 3.September 2015 besuchte RegLeo mit 30 Personen das Städtchen Ochsenhausen.

Unser Regionalexpress nach Lindau hatte ... ... 10 Minuten Verspätung. In Ochsenhausen angekommen werden wir von einer Schar Enten begrüßt.
Als erstes kümmerten wir uns ums leibliche Wohl. Der Wirt des Lokals begrüßte uns mit einem eigenen ... ... Gedicht und einigen nachdenklichen Versen.
Wir waren von dem Vortrag ... ... voll und ganz hingerissen. Nach dem Mittagessen machten wir uns ...
... um 14:00 Uhr auf zum Kloster Ochsenhausen ... ... wo wir gegen 14:30 Uhr ankamen. Leider hatte die Führung durchs Kloster schon um 14:00 Uhr begonnen ...
... sodass wir uns die Klosterkirche anhand von Werners Beschreibung und ... ... den ausliegenden Prospekten selbst erschließen mussten. Die historische Orgel in der Klosterkirche von Ochsenhausen, das erste Werk des großen Joseph Gabler, zieht viele Musikliebhaber an.
Sie ist das Erstlingswerk des Künstlers. Mönche aus dem Benediktinerorden siedelten sich im 11. Jahrhundert in Ochsenhausen an. Der Entwurf war eine Vierflügelanlage, die an der Kirche als Mittelachse ausgerichtet war – im Wesentlichen die Grundlage für das barocke Kloster.
Als Reichsprälaten besaßen die Äbte von Ochsenhausen den Rang eines Grafen. Aufgrund ihrer Position als reichsunmittelbare Fürsten ist das nicht verwunderlich, aufgrund ihrer Herkunft aber schon, denn sie waren die Söhne von Kaufleuten, Wirten und Handwerkern. In der Säkularisation wurde Ochsenhausen als Kloster aufgehoben, enteignet und von den neuen Herren bewohnt.
1825 verkaufte Fürst Metternich das Kloster an Württemberg, brachte aber vorher die Bibliothek und alle Kostbarkeiten in sein Schloss nach Böhmen. Die Anlage, die seit der Säkularisation weitgehend unverändert blieb, wurde 1974 bis 1990 umfassend durch das Land Baden-Württemberg restauriert. Heute beherbergt Ochsenhausen die Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg.
Nach dem Klosterbesuch gingen wir zum Bahnhof Ochsenhausen. Hier rangierte die Lokomotive ... ... der Schmalspurbahn nach Warthausen.
Da der Zug von Warthausen gekommen war, musste ... ... die Lok für dieRückfahrt erst umgesetzt werden. Wir hatten für uns einen eigenen Restaurationswagen reserviert.
So stiegen wir dann in unseren Wagen ... ... und genossen die Nostalgie der Eisenbahnromantik. Wir fuhren mit ca. 15 km pro Stunde eine Strecke von ...
... 17 km in 70 Minuten. So schnell hätten wir nicht laufen können. Da wir einen Restaurationswagen gebucht hatten, ... ... wurden wir natürlich auch verköstigt. Die einen zuzelten Weißwürste ...
... während sich die anderen an Erdbeer oder Käsekuchen erfreuten. So hatte jeder seinen Spaß mit der Fahrt. Ab und zu konnte man den ...
... Zug vom Freiluftwagen aus überblicken. Herbert machte ein paar gelungene Aufnahmen. So kann mit einem Adapter-Fahrgestell ein Normalspur Wagen auf die Schmalspur gesetzt werden.
In Warthausen war die Fahrt dann zu Ende. Im Restaurant des Knopfmuseums gab es dann nochmals ... ... eine Stärkung bevor es dann mit dem Zug nach Stuttgart zurück ging.

In Stuttgart war dann noch Zeit für ein Fischbrötchen bevor es dann nach Hause ging. Wir danken Werner für die Organisation des Ausflugs und Karl-Heinz, Erwin, Rolf und Herbert für die Bereitstellung der Bilder.