Höchstleistungs-Rechenzentrum Stuttgart

 

Am 19. 3. 2015 besuchte RegLeo das Höchstleistungsrechenzentrum an der Uni Stuttgart. Nach einer Sternfahrt per S-Bahn, Bus bzw. Auto erreichten wir das HLRS. Hier wurden wir von einer freundlichen Dame empfangen und auf zwei Gruppen aufgeteilt.
Als erstes wurde uns anhand mehrerer Beispiele demonstriert, ... ... welche Möglichkeiten ein Superrechner erschließt. In einer speziellen Kammer wurden 3-D-Filme verschiedener Anwendungsfälle gezeigt: Ein Strömungsfilm an einer Autokarosserie, die Strömungsverhältnisse in einer Wasserturbine ...
... und zum Abschluss ein virtueller Rundgang durch die Ausgrabungen von Ephesus. Danach waren wir so geschafft, dass wir dankbar über die Wartezeit waren, bis die andere Gruppe aus dem Rechnerraum kam. Nach der Besprechung der Rechnerverbund-Konfiguration ...
... anhand eines Schaubildes gingen wir dann in den Rechnerraum. Wir waren sehr an unsere Arbeit im Testbereich der Alcatel erinnert. Es standen da Racks mit Rechnern (hier das bisherige Modell mit Wasserkühlung).
Im Inneren sah es so ähnlich aus, wie bei unseren S12-Racks. Die Prozessoren der alten Anlage waren x86 Rechner. Die Verkabelung, die zu sehen war, dient zur Überwachung, Bedienung und Wartung der Anlage. Hier ist eine kleinere Einheit der Firma NEC zu sehen.
Die neue Anlage der Firma Cray ... ... ist etwa viermal so schnell wie die bisherige. Sie enthält 4000 Rechenknoten. Die Prozessoren sind nun skalare Recheneinheiten.
Weil jeder Knoten mit jedem anderen direkte Verbindung haben muss ... ... ist die Verkabelung der Informationswege recht aufwendig. Wir durften auch hier einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Es gibt dedizierte Einheiten wie z.B. gemeinsam genutzte Speicher blöcke ... ... Wartungseinheiten ... ... und Bedienpanel.
Bei Diskussionen auf hohem technischen Niveau verging die Zeit wie im Fluge. Der Pattenspeicher der Anlage enthält ca. 1000 HDD's mit jeweils 1 TByte - also insgesamt 1 Petabyte Kapazität. Als Hintergrundspeicher dient ein Array aus Magnetbandkassetten mit einer Kapazität von mehreren Petabyte.
Leider war die Zeit so knapp bemessen, dass viele Fragen ungestellt und offen bleiben mussten. Nach so viel Gehirntätigkeit waren wir dann froh, dass wir im Paulaner ... ... uns zum Abendessen niederlassen konnten.

Wir danken den Führern der Uni Stuttgart für die Zeit und die Geduld mit der sie unsere vielen Fragen beantwortet haben. Wir danken Frieder für die Organisation dieser Exkursion und wir danken Karl-Heinz und Herbert für die Bereitstellung der Bilder.