RegLeo in der Schönbuchbrauerei in Böblingen

Am Donnerstag dem 10. Juli 2014 fuhren wir mit der S-Bahn nach Böblingen zur Schönbuchbrauerei

Wir sammelten uns auf dem Hof der ... ... Brauerei, wo wir schon einen ersten groben Eindruck von dem Betrieb bekamen. Neben der Brauerei ist die Braugaststätte.
Die Führung begann dann in der Abteilung ... ... des Betriebsmuseums, wo alte Dampfbetriebene Generatoren ... ... und Pumpen zu bestaunen waren.
Hier stellte sich auch unsere Brauereiführerin vor. So sieht der moderne Arbeitsplatz eines Bierbrauers heute aus. Wir erfuhren, dass das Bier hier nur aus den Zutaten Malz, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt wird.
Aus diesen Zutaten werden dann abhängig von der Mischung die verschiedenen Biere gebraut. Die verwendete Hefe ist dann entscheidend für das Bier. Beim Prozess der obergärigen Hefe schwimmt diese im Lagerkessel oben. Das Bier wird dann unten abgezapft.
Die untergärige Hefe ergibt die typischen Export und Pilsener Biere Die Farbe des Bieres wird durch den Darreprozess des Malzes (Weizen oder Gerste) festgelegt. Das Reinheitsgebot wurde im Jahre 1516 durch den bayrischen König erlassen und sollte der Volksgesundheit dienen.
In der Schönbuch Brauerei wird ausschließlich Hefe aus eigener Züchtung verwendet. Gegründet 1823 sah der Vorgänger der heutigen Brauerei im Jahre 1930 aus. Damals hieß das Brauhaus Dinkelaker (mit einem k). Der eine von zwei Brüdern zog in die USA um dort sein Glück zu suchen.
Als er nach ein paar Jahren unverrichteter Dinge zurückkam, war sein Arbeitsplatz nicht mehr vorhanden, ... ... deshalb gründete er 1873 in Stuttgart selbst eine Brauerei, die sich Dinkelacker (mit einem zusätzlichen c) nannte. In einem besonderen Keller lagern die Starkbierflaschen, die zum 200 jährigen Bestehen der Brauerei im Jahre 2023 verkauft werden.
Dann kamen wir zu einem Höhepunkt der Führung: der Besuch des Verkostungskellers. Nachdem wir uns niedergelassen hatten, holte unsere Führerin ... ... aus einem Nebenraum ein paar Krüge frisch gebrauten und abgelagerten Export Bieres.
Dieses Bier war noch nicht kristallklar gefiltert und hatte noch den fruchtigen Geschmack. Zum Vergleich holte sie noch ein paar Krüge Pils, das wir dann ... ... ebenfalls verkosten durften.
Den Abschluss der Führung bildete dann die Besichtigung der Abfüllanlage, in der bis zu 6000 Flaschen pro Stunde gefüllt werden können. Beim anschließenden Weg zur Braugaststätte sahen wir noch einen ehemaligen Braukessel ... ... und die Schaupflanzung des Hopfengartens.
Der muss aber noch einiges wachsen, bis er geerntet werden kann. Vorbei am Getränkeverkauf ging es in die Braugaststätte. Dort fiel den Technikern unter uns sofort der praktische Subladengriff an den Stühlen auf.
Jeder wählte sich dann aus der Speisenkarte ... ... das für ihn passende Essen aus. Dazu gab es dann natürlich ein fruchtiges Bier der Schönbuchbrauerei.
Nach dem Essen ging es dann ... ... durch Alt-Böblingen ... ... mit einem herrlichen Blick über die Stadt zurück zum Bahnhof nach Hause.

Bei der Besichtigung wurde von der Führerin ein Gruppenfoto von uns gemacht, das demnächst unter diesem Link betrachtet werden kann.

Wir danken unserem Hartmut für die Organisation des Ausflugs und Karl-Heinz und Herbert für die prompte Bereitstellung der Bilder