RegLeo fährt nach Straßburg

Am Donnerstag dem 12. Jul i2012 fuhr RegLeo nach Straßburg. Wir sind diesmal nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren, sondern haben uns einen Bus gechartert. Das hatte den Vorteil, dass der Busunternehmer die Organisation der Fahrt übernehmen konnte, was er auch sehr professionell tat.

So starteten wir also fast mitten in der Nacht um 7:45 Uhr in Silberberg. In Straßburg wurde uns bei einer ca. 1-stündigen Rundfahrt all das gezeigt, wo wir mit der Stadtführung nicht hinkommen würden: Der Europäische Gerichtshof, das Europäische Parlament und der Kaiserplatz mit dem Denkmal der Mutter Elsass mit ihren zwei gefallenen Söhnen in den Armen, die für die Zugehörigkeit des Elsass zu Frankreich und Deutschland stehen. Selbst die Straße auf deren Bäumen je ein Storchennest errichtet war wurde uns gezeigt. Dann setzte uns der Bus in der Nähe der Schiffsanlegestelle auf der Ill ab.

Hier ein erster Blick auf die blumengeschmückte Schiffsanlegestelle. Unsere Stadtführerin, die zuvor schon den Bus geleitet und uns die Rundfahrt erläutert hatte, ... ... ging nun zu Fuß mit uns in den Altstadtbereich ...
... rund um das Straßburger Münster. Es ging durch malerische Gassen ... ... vorbei an schönen Fachwerkfassaden in Richtung Münster.
Das Haus Kammerzell ist das bekannteste Profangebäude in Straßburg. Es ist ein bürgerliches Fachwerkhaus, das 1589 eine reiche Schnitzfassade erhielt. Gerade als uns die Figuren in den Torbogen erklärt wurden ging ein Regenguss auf uns hernieder. Vom Münster aus ging die Führung weiter in die Altstadt.
Von 1434 und bis 1444 war Gutenberg in Straßburg. Im weiteren Verlauf der Führung erfuhren wir noch viel ... ... über die wechselvolle Geschichte der Stadt Straßburgs und des Elsass.
Am Ende führte sie uns in das Spezialitätenrestaurant ... ... "Le Gruber" mit seiner ... ... stilvollen Innenausstattung.
Sogar ein alter Holzschlitten hing an der Decke. Während sich Kurt für gedünsteten Fisch auf Sauerkraut entschieden hatte, ... ... zögerten die anderen noch mit der Auswahl der passenden Spezialität.
Nach dem Essen ging es dann ... ... zur Schiffsanlegestelle zur Rundfahrt auf der Ill. Gegenüber der Anlegestelle konnten wir die unterschiedlichsten Baustile direkt nebeneinander bewundern.
Das Schiff mit seinen gewölbten Plexiglasscheiben war nicht für Aufnahmen der Rundfahrt geeignet. Deshalb hier nur eine grobe Aufzählung der Sehenswürdigkeiten am Ufer der Ill: Wir fuhren zunächst durch das Viertel "Petite France" mit seinen Gerberhäusern, die heute zumeist Weinstuben sind - durch eine enge Schleuse vorbei an der Drehbrücke zu den drei Türmen mit der gedeckten Brücke. Von dort aus ging es in nordwestlicher Richtung zu den Gebäuden des Europäischen Gerichtshofes und von da zurück zur Anlegestelle.
Nach der Schiffahrt blieb noch etwas Zeit zur Besichtigung des Straßburger Münsters. Das Besondere im Innenraum ist die astronomische Uhr mit ihren beweglichen Figuren ... ... und die Kanzel, von der der Prediger von hoch oben herab die Gläubigen auf die ewige Verdammnis einschwören konnte.
Dann ging es wieder zurück zur Bushaltestelle ... ... wo sich alle wieder einfanden. Selbst Josef hatte die Haltestelle wiedergefunden. So konnten wir dann pünktlich die Heimreise antreten.

Unterwegs gab es noch einen kleinen Stau von 45 Minuten aber das konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun.

Wir danken unserem Herbert für die erfolgreiche Verhandlung der Ausfahrt mit dem Busunternehmer und für die interne Organisation des Ausflugs.