RegLeo besichtigt das Dornier-Museum in Friedrichshafen

Am Donnerstag dem 14. Juni 2012fuhr RegLeo nach Friedrichshafen und besichtigte dort das Dornier Museum.

Wir fuhren mal wieder mit dem BW-Ticket und mussten in Ravensburg umsteigen. So gelangten wir direkt zum Flughafen von Friedrichshafen, an dem das Museum liegt. Vor der Führung stärkten wir uns im Museumsrestaurant, ...
... um für die kommenden Strapazen gerüstet zu sein. Während des Essens konnten wir einen Zeppelinstart auf dem Vorfeld beobachten. In der Vorhalle des Museum stand ein Modell des berühmtesten Flugzeuges von Dornier - die DO X.
In dieser Vorhalle wurden wir von unserem Museumsführer begrüßt. Das Besondere an den Flugzeugen von Dornier waren die Tandempropeller oberhalb der Tragflächen der als Hochdecker konstruierten Flugzeuge, die dadurch sicher vom Wasser starten konnten. Einige Schautafeln zeigten Bilder der ersten Flugzeug- und Luftschiffbauer.
So sah die Luxuskabine einer DO X aus. Unser Museumsführer erklärte einleuchtend die Sachverhalte wie bei einem niedrigen Flug über Wasser Treibstoff gespart werden konnte. Nach der Besichtigung der Modelle bis 1950 kamen wir in die Halle mit den Entwicklungen der Nachkriegszeit.
Über einer Fläche, die gerade für ein gesellschaftliches Ereignis hergerichtet wurde, schwebt ein Marschflugkörper Da nachdem Krieg Deutschland keine Flugzeuge bauen durfte, verlegte sich die Firma Dornier u. a. auf die Herstellung von technischen Textilien ... ...und medizinischen Geräten - wie hier am Beispiel eines Dornier-Nierensteinzertrümmerers mittels Ultraschall Stoßwellen.
Den ersten Flieger der Lufthansa wollten alle von innen sehen. Er stand zwischen anderen Flugzeugen ... ... in der Halle.
Bemerkenswert waren die geflochtenen Holzstühle, die noch nicht einmal im Boden verankert waren. Wahrscheinlich ist man damals nur bei schönem Wetter geflogen. Dagegen sehen die Stahlsessel einer Militärmaschine sehr robust aus.
Nach einem Blick in das Cockpit der Militärmaschine ... ... begaben wir uns in den Freiluftteil des Museums. Hier waren einige Prototypen ausgestellt, ...
... die zwar von den Ingenieuren der Dornierwerke ... ... entwickelt wurden, deren Bau aber an andere Firmen vergeben wurde. Beeindruckend war auch der Bombenabwurfschacht eines Uboot-Jägers.
Bei Dornier wurden bis zur endgültigen Schließung des Werkes ... ... nur noch kleinere Flugzeugtypen gebaut. Zu Ehren des Flugzeugpioniers wurde der Platz vor dem Museum nach ihm benannt.
Zum Abschluß unseres Museumsbesuches startete gerade ein Zeppelin über das Museumsdach. Vom Museum ging es in die Stadt Friedrichshafen ... ... und hier an die Strandpromenade, von wo aus man einen herrlichen Blick über den Bodensee auf die Schweizer Berge hatte.
Ein paar ganz sportliche Senioren stiegen auf den Aussichtsturm ... ... an der Strandpromenade, um den Ausblick ... ... auf den Hafen und die Wasserfontaine zu genießen.
Die anderen haben den Turm von unten bewundert. Vor lauter Bewunderung musste ein Kaffee samt Kuchen oder Eis ... ... verzehrt werden ...
... so spannend war das. Dann trennte sich die Gruppe und während die einen ... ...die Promenade entlang schlenderten und die dort ...
... ausgestellte Kunst anschauten, ... ... besuchten andere die Kirche ... ... oder ließen sich ein gutes Tröpfchen Bodenseewein schmecken.
Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir noch an der Säule vorbei, ... ... die zu Ehren des Grafen Zeppelin aufgestellt war. Mit einer fröhlichen Zugfahrt ging es wieder nach Hause.

Wir danken Helmut für seine rundum erfolgreiche Organisation dieses Ausfluges.