RegLeo im Besucherbergwerk in Wasseralfingen

Am 19. April fuhren wir nach Aalen- Wasseralfingen, um das dortige Besucherbergwerk zu besichtigen

Mit nur 8 Teilnehmern fuhren wir zum ersten Male ... ... mit dem Metropol-Ticket. Bei diesem Ticket müssen nicht alle am selben Bahnhof zusteigen.
In Aalen angekommen stärkten wir uns im Grünen Baum bei einem Mittagessen. Dann ging es mit dem Bus zum Besucherbergwerk. Ausgerüstet mit Helm ...
... und Schutzumhang bestiegen wir die Grubenbahn. Nach einem herzlichen "Glück Auf" fuhren ... ... wir dann in den Berg hinein.
Innen ging es dann durch schmale Gänge ... ... zu den Abbaugebieten des Eisenerzes. In solchen Loren wurde früher das Erz transportiert.
Die Arbeit unter Tage war so körperzehrend, dass die meisten Bergleute nich älter als 45 Jahren wurden. Der Abbau im Erzbergbau wurde durch komplizierte Sprengung vorgetrieben. An dieser Stelle war eine Sprengung mißglückt und man kann im oberen Bereich die Abbaureste des oberen Flözes erkennen.
Natürlich darf auch die hl. Barbara als Schutzpatronin der Bergleute nicht fehlen. In diese Grafik ist anschaulich erklärt, wie sich die Oolithen (das Erz) im schwäbischen Jura gebildet haben. Es wurden auch die Folgeschritte der Eisenverarbeitung dargestellt: Hier die Sandformen ...
... und dies die dazugehörigen Fertigprodukte. Dies ist nicht der Pokal, dem Bayern München nachjagt, sondern ein gusseiserner Ofen mit einem Gewicht von ca. 1 Tonne. Die Chefs in der Grube werden Staiger genannt. Man erkennt sie an den kunstvollen Pickeln ...
und an der Sicherheits- Grubenlampe. Diese Ammoniten lebten vom Unterdevon bis zu ihrem Aussterben am Ende der Kreidezeit. In diese Zeit hatte sich auch das Eisenerz hier abgelagert. Nach dem Besuch des Bergwerks stand uns der Sinn nach Kaffee und Kuchen.
Gegen 19:00 Uhr fuhren wir dann wieder mit dem Regional Express nach Stuttgart zurück. In Schorndorf mussten wir dann aber einen Zwangsstop hinnehmen, weil spielende Kinder auf den Gleisen den Zugbetrieb blockierten. So verzichteten wir auf das geplante Fischbrötchen am Stuttgarter Hbf und gingen stattdessen hier in ein Restaurant zum Abendessen.

Dies war das Verhängnis für eine Vase in dem Restaurant. Aber Scherben bringen bekanntlich Glück und so war unser Ausflug nach Wasseralfingen trotz des vorhergesagten unbeständigen Aprilwetters doch ein voller Erfolg.