Stuttgart rauf und runter

Der erste Ausflug des Jahres 2008 führte uns in die Landeshauptstadt. Seitdem der Teufel nicht mehr die Oberhand hat wollten wir Ausschau halten nach den vielen Fettnäpfchen, die unser aktueller Landesvater treffsicher austappt. Wir fanden zwar keine Fettnäpfchen, dafür aber viel Wissenswertes vorgetragen von unserem Stuttgarter Stadtführer Hansjörg.

Wie üblich trafen wir uns am Hauptbahnhof, ...
... wo Hansjörg uns erst einmal auf die geplante Route einstimmte.
Dann ging es mit der Straßenbahn Linie 15 zum Eugensplatz.
Hier erläuterte Hansjörg, warum die schöne Galata den piätistischen Stuttgartern nicht ihr dralles Hinterteil in Richtung Stadt zeigt.
Mit einigen weiteren Erklärungen über die Aussicht auf das Bahnhofsgelände ...
ging es zu Fuß bergauf zu ...
Deutschland's erstem Supermarkt (wenn ich das richtig verstanden habe), dessen Besonderheit ein eingeschwungenes Dach ist.
Nach einer kurzen Straßenbahnfahrt stiegen wir wieder aus und umrundeten zu Fuß die Villa Reitzenstein.
Den Häusern in der Umgebung merkt man an, dass hier normal betuchte Schwaben wohnen, die ja immer etwas tiefstapeln, wenn es um ihr Vermögen geht.
Nach der Weiterfahrt zur Endstation der Linie 15, Ruhbank, folgte bei Nieselregen ein kurzer Fußmarsch zum Fernsehturm.
Oben angekommen hatte sich das Wetter vom Nieselregen zum waagrechten Regensturm verändert, sodass die Aussicht sehr bescheiden war.
Wir verzichteten daher auf eine ausgedehnte Stadtbesichtigung aus der Vogelperspektive ...
und setzten uns ins Warme bei einer Tasse Kaffee.
Danach wieder ein kleiner Fußmarsch zur Haltestelle eines weiteren Stuttgarter Wahrzeichens, der Zacke (Zahnradbahn - für die Nichtstuttgarter).
Unter weiteren belehrenden Voträgen ging es abwärts ...
zum Marienplatz. Dieser neugestaltete Platz wird vielleicht in ein paar Jahren freundlicher aussehen, wenn die Bepflanzung ringsum gediehen ist.
Weiter geht's per Straßenbahn in Richtung Kaltental. Doch vorher steigen wir aus und wechseln wieder einmal das Verkehrsmittel.
Mit der Standseilbahn in der Holzklasse ...
... fahren wir bergauf und erfahren auch hier einiges Wissenswertes über die Geschichte der Bahn und warum sie Erbschleicherbahn genannt wurde.
Hier fand gerade die Begegnung der talfahrenden mit der bergfahrenden Bahn statt.
An diesem Foto merkt man deutlich, dass hier Technik-Freaks unterwegs sind. Wer sonst würde das Getriebe der Bahn eines Fotos im Internet würdigen.
Im Heimgarten St. Josef kehrten wir dann zum Mittagessen ein.
Um die 'angefressenen' Kalorien wieder loszuwerden ging es nach dem Mittagessen zu Fuß auf verschlungenen Pfaden zurück ...
... zum Marienplatz, wo wir in die Straßenbahn Richtung Rotebühlplatz stiegen.
Den Abschluß unserer Tour 'Stuttgart rauf und runter' haben wir dann in der ...
... Außenstelle von RegLeo im Paulaner gemacht.
Ich möchte nicht versäumen unserem Hansjörg für die vielen Informationen und Anekdoten zu danken, die er uns vorgetragen hat. Hansjörg dafür habe ich aus datenrechtlichen Gründen auch nicht bekanntgegeben, dass Du (natürlich nur mit Nachnamen) so etwas wie ein Begrenzungsbollwerk bist.